Worldwide Pinhole Photography Day 2020

ARS-Fotografie Pinhole-Fotografie

Der Worldwide Pinhole Day findet immer am letzten Sonntag im April statt und ist dieses Jahr eine der wenigen internationalen Veranstaltungen, die nicht abgesagt wird, da hier beste Möglichkeiten bestehen Kontakte zu vermeiden.

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Beispiele was mit Lochkameras alles möglich ist



Auf Grund der aktuellen Lage möchten wir dieses Jahr keinen gemeinsamen Fotowalk anbieten, aber so viele Fotografen wie möglich animieren sich mit uns gemeinsam am Worldwide Pinhole-Day zu beteiligen.

Die Lochkamera oder Pinhole-Fotografie ist eine spannende Art der Fotografie, bei der man ganz ohne Objektiv und nur durch ein Loch, wie in den Anfangszeiten der Fotografie, Bilder aufnimmt. Hierbei kann man in analoger Weise beispielsweise Keksdosen mit einem Film bestücken und durch ein kleines Loch aufnehmen oder man nutz die digitale Fototechnik um mit einer Lochblende anstatt eines Objektivs zu fotografieren. Es gibt aber auch noch ganz andere Ansätze wie Mülltonnen oder ganze Fahrzeuge.

Eine solche Lochblende lässt sich mit Hilfe eine Joghurtbechers oder einfach aus dem Body-Deckel jeder Wechselobjektivkamera basteln. Wer mit uns schon auf Amrum war oder in den letzten Jahren bei unseren Veranstaltungen teilgenommen hat, hat wahrscheinlich unter Anleitung schon so eine Lochblende gebastelt und ausprobiert. Beim Basteln einer solchen Lochblende muss man beachten, daß man eher eine Telelinse bastelt, wenn der Abstand zum Sensor groß und eher eine Weitwinkellinse bastelt, wenn der Abstand zum Sensor eher klein ist.

Bei einem Joghurtbecher bohrt man ein Loch in die Mitte des Bodens, klebt diese ab und sticht mit einer ganz feinen Nadel ein Loch mittig hinein. Das Abkleben funktioniert am besten mit einem Stück Alufolie oder einem flexiblen Klebeband. Diesen Vorsatz kann man nun noch zurecht schneiden und ggf. schwarz abkleben, um so wenig Lichtstreuung wie möglich zu bekommen. Ein solcher Vorsatz lässt sich mit einer Wechselobjektivkamera genauso wie mit einer Kompaktkamera oder Bridgekamera nutzen. Bei den beiden letzten Kameratypen sollte man darauf achten, daß der Abstand zum Objektiv minimal wird und die Blende vollständig geöffnet ist.

Lochblende aus einem Joghurtbecher



Bei Wechselobjektivkameras kann man auch den Deckel eines Kamerabody umbauen, indem man hier mittig ein Loch bohrt und anschließend dieses abklebt und dann mit einer feinen Nadel ansticht. Dies macht man auch am besten mit einem Stück Alufolie oder einem flexiblen Klebeband.

Lochblende aus einem Deckel für Kamera-Bodys



Natürlich gibt es auch professionelle Lösungen, die bei ca. 20 EUR anfangen, aber auch ein paar hundert EUR kosten können, je nach präzision des „Objektives“ und der Art der Lochblende. Hier bieten beispielsweise Lensbaby, das Subjektiv, Skinky Pinhole und weitere ihre Lösungen an. Diese gibt es mit ganz unterschiedlichen Kamera-Bayonetten .

käuflich erwerbliche Lochblenden



Zum Fotografieren muss man beachten, daß man mit einer unendlich kleinen Blende fotografiert. Das hat zur Folge, daß maneine durchgehende Tiefenschärfe in den Bildern hat , aber nicht unbedingt eine vollkommene Schärfe. Dies hängt von der Präzision der Bohrung ab. Zusätzlich muss man entweder mit hohen ISO-Werten oder langen Belichtungszeiten oder Beidem arbeiten.

Nehmt Euch an dem Tag Eure Kamera und macht Pinholebilder. Wir würden uns freuen, wenn Ihr uns diese zur Verfügung stellt und wir als Event im Rahmen des Worldwide Pinhole Day 2020 anschließend eine Sammlung der besten Bilder präsentieren können. Hier findet Ihr unser offizielles Event im Rahmen des Worldwide Pinhole Day 2020 am 26. April 2020.





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